Peterson Silbergrau® 

Die Farbe Silbergrau gibt es in der Rasse Mops nachweislich seit mehr als 150 Jahren. Wie aus alten Aufzeichnungen hervorgeht, war sie von hohem züchterischen Wert, wurde jedoch weder populär gemacht noch gefördert. Unserer Meinung nach ist dies ein großer Schaden für die Rasse Mops. Bereits John H. Walsh (Stonehenge) beschreibt die Farbe 1891 detailliert in seinen Berichten und bezeichnet sie als Ursprung der späteren Willoughby-Linie. Im ersten deutschen Rasse-Standard für die Rasse Mops (Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes von Ludwig Beckmann 1894-95), wird die Farbe Silbergrau genannt!

Viele langjährige Züchter, werden beim Anblick dieser Farbe bemerken „Ich hatte diese Farbe - wusste aber nichts damit anzufangen".

Diese Farbvariante bekommt ihre „besondere Note" durch die mehrfach gebänderten Haare, welche dadurch dreifarbig werden. Aus diesem Grund könnte man annehmen, dass es sich um wildfarben (a^w auf A-Locus) handelt, dies wurde jedoch durch Gentests ausgeschlossen!

Die Farbe erinnert an das sog. Pfeffer und Salz oder an das Fell eines sablefarbenen Frettchens. Diese Haarbeschaffenheit bewirkt ein unübertroffenes Farbenspiel. Man könnte es fast mit den sogenannten „Flip-Flop" Farben bei Autolacken vergleichen.

Das Fell verändert die Farbe je nach Lichteinwirkung (oder Wärmeeinwirkung?), es erscheint einmal silbergrau, fast schwarz,oder wie mit Goldschimmer durchzogen. Diese Farbe muss man in Natura gesehen haben, auf Fotos kommt das Farbenspiel leider nicht perfekt zur Geltung. ...

Wie auf unserer Seite “Farbmops” geschrieben, wird der Rasse Mops durch permanentes Einkreuzen fremder Rassen mehr als geschadet. Auch der Silbergraue blieb nicht verschont. Dieser Farbschlag ist nicht nur im Phänotyp einzigartig, sondern vor allem im Genotyp. Und genau dieser seltene Genotyp wird durch eingekreuzte Farben zerstört. Es gibt derzeit nur noch eine Blutlinie von echten Silbergrauen in Deutschland, ja vielleicht sogar weltweit. Es handelt sich um die Blutlinien der Züchterin Sandra Peterson aus USA. Sie hat diesen Farbschlag seit 1992 behütet und kultiviert, doch nun besteht die Gefahr, dass der Farbschlag zerstört wird.

Der FMC hat es sich zur Aufgabe gemacht, den echten Silbergrauen zu schützen, seinen Bestand durch ordentliche Zuchtarbeit zu erhalten. Da inzwischen jeder “gräuliche” Mops-Mix als Silbergrau oder Silver-Grey bezeichnet wird, haben wir uns dazu entschlossen, dem echten Silbergrauen eine eigene Farbbenennung zu geben. Als Anerkennung an die über zwei Jahrzehnte aufopfernde Zuchtarbeit von Mrs. Peterson haben wir uns für die Bezeichnung “Peterson Silbergrau” entschieden. Der FMC hat Peterson Silbergrau® markenrechtlich schützen lassen.

Das heißt, nur im FMC gezüchtete Peterson Silbergrau® dürfen diese Bezeichnung tragen. 

Die einzige Ausnahme sind, echte Silbergraue von Mitgliedern der Interessengemeinschaft (IG) Peterson Silbergrau. Diese erhalten, soweit sie ordentlich gezüchtet sind, vom FMC ein Zertifikat, welches sie zur Benutzung der Bezeichnung Peterson Silbergrau® berechtigt.

Die Farbbezeichnung Peterson Silbergrau® ist geschützt und darf von anderen Vereinen, nur für im FMC gezüchtete Tiere mit der Farbbezeichnung in der ausgestellten Ahnentafel, oder für zertifizierte Tiere der IG-Peterson Silbergrau verwendet werden!